Rosacea – Was hilft wirklich?

Rosacea – Was hilft wirklich?

Rosacea ist eine im Verlauf mit Schwellungen verbundene Rötung der Haut welche im Gesicht auftritt und dort vor allem die Partie von Nase und Wangen betrifft. Betroffene sind in der Regel im Erwachsenen Alter, da diese Erkrankung vorwiegend ab dem 30. Lebensjahr auftritt. Sowohl Frauen als auch Männer können unter Rosacea leiden, sodass es hier keine geschlechtsspezifischen Gründe für das Auftreten der Erkrankung gibt.

Der Beginn der Rosacea zeigt sich oft mit einem Sonnenbrand ähnelnden Ausschlag im Gesicht, welcher auch mit trockener, schuppiger Haut einhergehen kann. In einigen Fällen bilden sich auch kleine Pusteln, welche sich entzünden können. Daher wird Rosacea oft auch mit einer Akne gleichgesetzt. Unbehandelt tritt gerade bei Männern oft die sogenannte Knollennase auf, wobei es sich um eine rote, stark geschwollene Nase handelt, welche zusätzlich knollenartige Wucherungen aufweist. Deswegen sollte man sich bei dem ersten Auftreten von Rosacea zu einem Hautarzt begeben, um eine Behandlung in die Wege zu leiten. Des Weiteren gibt es auch einige Dinge, die man ohne medizinische Behandlung unternehmen kann, damit sich die Rosacea nicht verschlimmert.
 

Schlimmer oder besser?

Es gibt verschiedene Dinge, die Rosacea begünstigen oder verschlimmern können. Dazu zählt unter anderem der übermäßige Genuss von Kaffee und Tee, sowie das Rauchen. Wer also erste Anzeichen für Rosacea in seinem Gesicht entdeckt und viel Kaffee oder Tee trinkt sollte dies, genau wie das Rauchen reduzieren, um so einer Verschlimmerung des Verlaufes vorzubeugen. Ein weiterer Grund Faktor, der Rosecea verschlimmern kann ist  . Da dieser oft nur schwer von heute auf morgen abgestellt werden kann, sollten sich Menschen, die unter großem Stress stehen gezielt entspannen oder darauf hinarbeiten die bekannten Stressfaktoren zu eliminieren.

Ebenso gibt es bestimmte Produkte zur Gesichtspflege, die nicht genutzt werden sollten, wenn man bereits die ersten Anzeichen von Rosacea bemerkt hat. Denn auch wenn bei schuppigen Rötungen oft ein Peeling sinnvoll erscheint, kann dies ebenso wie Alkohol und Menthol enthaltende Pflegeprodukte die Symptome weiter verstärken. Weiterhin sollten Dinge, die die Gefäßerweiterung begünstigen vermieden werden. Dazu zählen zum Beispiel Saunagänge, Alkohol und scharf gewürzte Speisen.
 

Aber was tun?

Wirklich helfen können vor allem Pflegeprodukte, die eine entzündungshemmende Wirkung haben und so die Haut beruhigen. Ebenso sollten nur milde Seifen und Gesichtscreme mit UV-Schutz verwendet werden, damit die Rötungen nicht zunehmen und die Haut abheilen kann. Ist die Rosacea bereits stärker ausgeprägt, sollte die Behandlung in jedem Fall mit Hilfe eines Hautarztes erfolgen, denn dieser kann genau feststellen in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet und entsprechende Schritte einleiten. Für leichte bis mittlere Rosacea gibt es gute Cremes und Lotionen, die die Rötungen und Schwellungen sichtbar mindern und in wirklich schweren Fällen bleibt oft nur die Einnahme von Antibiotika um die Rosacea in den Griff zu kriegen. Doch in jedem Fall kann diese Hautkrankheit behandelt werden, sodass man nicht damit leben muss.