Rosacea lasern

Rosacea mit Laser behandeln

Die Akne Rosacea zählt sicher zu den unangenehmsten und teilweise auch peinlichsten Hauterkrankungen. Da die Krankheit bevorzugt Menschen ab dem Alter von 40 Jahren heimsucht, wird sie von der Umwelt nicht als Hautkrankheit wahrgenommen sondern als selbst verschuldete Folge eines ungesunden und womöglich asozialen Lebensstils. Die Bezeichnung „“Knollennase“ oder auch Säufernase“ geht häufig auf eine Erkrankung des oder der Betroffenen zurück.
 

Laser-Technologie gegen Rosacea

Laser Behandlung
Laser Behandlung bei Rosacea

Die Akne Rosacea galt lange als unheilbar und im besten Falle als behandelbar durch Medikamente. Diese wirken indes nur kurzzeitig und haben häufig eine Art „Jojo-Effekt“ zur Folge: Einige Monate nach Beginn einer solchen Behandlung sehen die Betroffenen schlimmer aus als zuvor.

Zu empfehlen ist generell ein an die Erkrankung angepasster Lebensstil:
Betroffene sollten die geröteten Hautstellen jeden Morgen mit lauwarmem Wasser waschen. Seife und chemische Hautreinigungsmittel sollten vermieden werden. Auch sollte man keinen Alkohol genießen. Der Verzehr fetter Speisen sollte ebenfalls unterbleiben, als Grundlage für gekochte Gerichte sollte Olivenöl anstatt günstigen Sonnenblumenöls verwendet werden. Fisch gilt als gesünder als Fleisch, was die Haut betrifft. Mit der Lasertherapie hat sich indes erstmalig die Möglichkeit ergeben, eine hartnäckige Akne Rosacea zumindest in Teilen zu beseitigen. Hierbei werden die betroffenen Partien gezielt bestrahlt.

Bei einer Rosacea treten zwei Phänomene auf: Äderchen platzen auf, was zu einer hässlichen Rötung führt. Zudem kommt es zu einer Vergrößerung von Talgdrüsen, was die großporige und hässlich wirkende „Knollennase“ verursacht. Laser trifft „punktgenau“ und ermöglicht es daher, auch kleine Areale der Haut zu bestrahlen und dabei keine „Kollateralschäden“ zu verursachen: Ein Durchbruch im Kampf gegen eine häufig schmerzhafte und psychisch äußerst belastende Erkrankung.
 

Was passiert bei der Therapie?

Es gibt zwei Formen der Laser-Behandlung gegen die Rosacea.

Der Farbstofflaser ist die herkömmliche Variante.Bei dieser Methode werden die aufgeplatzten Äderchen verschlossen, was zu einem Rückgang der Rötung im Gesicht der betroffenen Patienten führt. Hierdurch lassen in der Regel auich die anderen Beschwerden dieser Krankheit nach: Der beständige Juckreiz, das Brennen und teilweise auch die Vereiterung, die den Patienten das Leben sehr schwer machen können.

Der Diodenlaser wird eingesetzt, um Gefäßveränderungen zu behandeln. Die sprichwörtliche Knollennase wird von krankheitsbedingt erweiterten Talgdrüsen verursacht. Diese können durch den Einsatz dieses Gerätes verkleinert werden. Hierdurch wird eine erhebliche optische Verbesserung des Krankheitsbildes erreicht. Betroffene erleben einen spürbaren Aufschwung, was das Selbstvertrauen und damit auch die Lebensqualität betrifft.

Die Kosten beider Therapien werden bei einem schweren Krankheitsverlauf in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.